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VfR Neumünster - Eintracht Braunschweig 2:2 (2:1) | 09.05.2004 Drucken

30. Spieltag / Regionalliga Nord / VfR-Stadion Neumünster (1.230 Zuschauer)

Nachdem ich das Wochenende bei meinem Bruder in Hamburg verbracht hatte, ging es nun noch einmal 60km weiter gen Norden nach Neumünster wo das "Highlight" der Rückrunde anstand. Durch diverse SMS der schon vor Ort weilenden WE-Ticket-Reisenden war ich in Bezug auf das "Stadion" ja schon vorgewarnt, aber als ich dort selbst aufschlug, wurde alle meine Befürchtungen noch mal weit überboten. So mancher Landesligist hat wohl eine bessere Heimstatt als die Lila-Weißen. In dieser Grube gibt es weder Sitz- noch überdachte Plätze.

Wenigstens ließ sich pünktlich zu Spielbeginn auch die Sonne blicken, was ich angesichts des Dauerregens in Hamburg nicht für möglich gehalten hätte. Obwohl es bei dem Spiel nur noch um die goldene Ananas ging, hatten sich rund 250 Braunschweiger auf den Weg nach Schleswig-Holstein gemacht.

Die Gastgeber waren an Harmlosigkeit nicht zu überbieten, weshalb ihnen der Unparteiische freundlicherweise 2 Elfmeter zusprach, die auch sicher verwandelt wurden. Die Eintracht ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und verkürzte noch vor der Pause auf 1-2. Die Stimmung im Block war auch ausgezeichnet, wenn mal nicht gesungen wurde ("wir schießen reguläre Tore"), wurden die üblichen dämlichen Sprüche und Beleidigungen ausgetauscht.

In der zweiten Hälfte begann nun ein regelrechter Sturmlauf der Blaugelben, der bald mit dem Ausgleich belohnt wurde. Leider reichte es aber trotz aller Bemühungen und unzähligen heraus gespielten Möglichkeiten nicht mehr für den Siegtreffer, was vor allem an der katastrophalen Chancenauswertung lag. So blieb es bei einer für die Gastgeber schmeichelhaften Punkteteilung. Damit ist Neumünster dem letzten verbliebenen Saisonziel - nicht als letzter absteigen - ein kleinen Schritt näher gekommen. Auf dem Rückweg nahm ich noch Rocky, Maik, Basti und den Löwenlümmel mit zurück. Nach diversen Boxenstopps erreichten wir gegen halb acht wieder die Heimat.

 
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