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SV Südharz Walkenried - Eintracht Braunschweig Am. 1:2 (0:2) | 30.08.2006 Drucken

NFV-Pokal 3. Runde / Sportplatz am Freizeitzentrum Walkenried (150 Zuschauer)
Durch das dubiose „Losverfahren“ des NVF musste unsere Zweite in der 3. Runde des diesjährigen Pokalwettbewerbs wie befürchtet zum SV Südharz nach Walkenried. Es war der 4. Auftritt in den letzten 5 Jahren. Warum wir nicht beim TSV Helmstedt ran durften und zur Abwechslung mal die Zweite der KDF-Städter durch den Harz geschickt wurde, bleibt das Geheimnis von Engelbert und seinen Lakaien. Aber was hilft alles meckern, man fährt ja so oder so hin. Kaum angekommen, erwies sich die Mitnahme von Regenjacken als äußerst kluge Idee. Was anderes war in dem Dreckskaff so oder so nicht zu erwarten gewesen. Hoffentlich tritt die Gemeinde bald mal Thüringen bei, denn geografisch hat das mit Niedersachsen meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun.
Unter den gut 150 Zuschauern tummelten sich gut 25 Blaugelbe, im Prinzip die gleiche Truppe wie beim Zweitrundenspiel in Hildesheim. Die Zwote beherrschte das Spiel klar und ging durch Tore von Hauck und Burgdorf mit einer beruhigenden Führung in die Pause, welche ich komplett in der Schlange an der Wurstbude verbrachte, weil der Grillmeister leider etwas überfordert war. Aber geschmeckt hat’s umso besser. Die Zweite Halbzeit wurde dank des immer wirrer pfeifenden Unparteiischen leider zum Nervenkrimi. Zunächst gab es aus heiterem Himmel den obligatorischen Elfmeter, der auch sicher verwandelt wurde. Danach folgte ein Freistoß nach dem anderen für die Gastgeber. Um nicht sich nicht all zu deutlich als NFV-Pokal-Spezial-Schiri zu outen, gab es zur Beruhigung des Gästeanhangs eine Gelb-rote gegen die Harzer. Mittlerweile wurde auch mal ein wenig mit den Einheimischen hin- und hergepöbelt, leider war aber aufgrund lokalen Bauerndialekts nicht immer alles zu verstehen, was uns die Geschwister da an den Kopf warfen. Das Spiel wurde immer hektischer und die Südharzer merkten irgendwann, dass es bei unserem verwirrt herumirrenden Schlussmann (Toooorwaaaart) reicht, einfach hoch und lang in den Strafraum reinzuflanken um eine gute Torchance zu erarbeiten. Wir bibberten nicht nur ob der Kälte, wussten wir doch, dass Spiele im Südharz wirklich erst vorbei sind, wenn sie vorbei sind :-) Kurz vor Schluss trieb ein letzter Pfiff des Schiris noch mal den Blutdruck in die Höhe: Die Harzer jubelten, der Blaugelbe Anhang explodierte, glaubte man doch, der Iddi hätte noch einen Elfer gepfiffen. Glücklicherweise war dem nicht so, und wir waren auf einmal tatsächlich in der 4. Runde des NFV-Pokals. Mal sehen was die nächste Runde bringt. Wenn der NFV beim „Losen“ seiner Linie treu bleibt, wird das Freilos sicher in der Region Hannover landen und wir dürfen bei GOB II ran. Aber schaun mer mal…

 
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