Altonaer FC 93 - Eintracht Braunschweig II 4:1 (2:0) | 25.09.2005
7. Spieltag / Oberliga Nord / Adolf-Jäger-Kampfbahn, Hamburg (630 Zuschauer)
Nach wir uns im Vorprogramm den Fünftligakick Condor – Lurp gegeben hatten, enterten wir gegen halb 2 die Adolf-Jäger-Kampfbahn im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Die Heimstatt von Altona 93 bietet alles, was man sich von so einem leicht runtergekommenen Stadtteilground wünscht. 4 Tribünen, deren Zustand zwischen zugewachsen, baufällig, relativ stabil und gepflegt variiert, eine knarzige Lautsprecheranlage und einen Bierstand direkt an der Bande zu Füßen der Zuschauer.. Wir entschieden uns für ein sonniges Plätzchen auf der Gegengeraden hinter den Trainerbänken, wo sich auch schon der Asi-Ticket-Pöbel eingefunden hatte und vorsorglich die Stabilität der Wellenbrecher prüfte. Der Test wurde bestanden und so konnten selbige mit zwei Zahnfahnen geschmückt werden. Am Ende fanden sich dahinter um die 20 Braunschweiger ein. Hinter der anderen Fahne sammelte sich ungerührt einheimischer Rentnerpöbel, wodurch auf Fotos Irritationen über den Altersdurchschnitt eines bestimmten Fanclubs entstehen könnten. Vor dem Spiel wurde noch Herr Erkenbrecher von den Amateuren der KDF-Stadt gesichtet und mit einem freundlichen Liedchen bedacht. Ist schon dumm, wenn man die kommenden Gegner beobachten will und zwangsläufig immer unsere Asipöbel dabei ist.
Zum Spiel: Die kleinen Löwen knüpften nahtlos an den letzten Auswärtskick in Meppen an und ließen sich sang- und klanglos abschießen. Am meisten Einsatz zeigte dabei unser Coach Uwe Hain, als er einen Altonaer Betreuer anging, als dieser denn Ball nicht wieder schnell genug ins Spielfeld zurückwarf. Soviel Engagement hätte man sich auch von seiner Truppe gewünscht. So durften wird nur einmal jubeln, und das auch noch über einen geschenkten Elfer, den Hauk sicher verwandelte. Am Ende stand es völlig verdient 4:1 für die Gastgeber und ziemlich enttäuscht machten wir uns auf den Heimweg, der durch einen Stau auch noch unnötig in die Länge gezogen wurde. Auswärts gibt es dieses Jahr bisher nicht viel zu holen. Bleibt zu hoffen, dass wir die hohen Auswärtsklatschen weiterhin durch ebenso hohe Heimsiege wieder ausgleichen.